Monats-Archive: Februar 2011

Tourismus-Informationen für eine Reise nach China

Die 22 Provinzen Chinas sind landschaftlich sehr unterschiedlich geprägt. Auf der Grenze zum Nachbarland liegt nicht nur der größte Berg des Landes, sondern mit über 8.800 Metern auch der höchste Berg der Erde. Neben den massiven Bergketten des Gebirges im Westen, gibt es auch Steppenland sowie fruchtbare Talebenen im Osten. Der Osten zählt zum dichtbesiedelten Gebiet des Landes. Aufgrund der Größe des Landes und der unterschiedlichen Vegetation wird zwischen 18 Klimazonen unterschieden. Ein ausgeglichenes Kontinentalklima herrscht überwiegend im Osten, Norden und Nordosten. Das Gebiet wird durch warme Sommer und kalte Winter geprägt, während der Süden ein tropisch-feuchtes Klima aufweist. Herz- und Lungenkranke leiden im Süden vermehrt unter Atemnot, was Touristen bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen sollten. Die von Unternehmen empfohlenen Reisezeiten liegen in den Monaten April bis Mai und September bis Oktober.

Touristen, die den Nordosten bereisen, können die Hauptstadt des Landes besichtigen. Im Frühling und Sommer gibt es kaum Niederschläge, deshalb empfiehlt sich das Frühjahr als Reisezeit für eine Stadtbesichtigung. Angeboten werden Stadtrundfahrten und Führungen, um einen Überblick über die Metropole zu erhalten. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten gehört ein Besuch im alten Kaiserpalast, der einer Stadt ähnlich aufgebaut ist. Zu besichtigen sind die Räumlichkeiten, die mit Kunstschätzen der verschiedenen Dynastien geschmückt sind, und die aufwendig angelegten Gärten. Reiseveranstalter und viele Hotels in der Stadt bieten einen Ticketservice an, um längere Wartezeiten am Einlass zu umgehen. Neben dem Palast gibt es Museen und Plätze zu besichtigen. Die Ausstellungen sind verschieden konzipiert und variieren in ihren Themenschwerpunkten. Statistisch beliebt sind Museen, die über die Geschichte der Stadt und ihre Entwicklung informieren.

Nordwestlich der Hauptstadt verläuft ein Teilabschnitt der Mauer, die als Grenzbefestigung und zum Schutz vor nomadischen Reitervölkern gebaut wurde und das kulturelle Denkmal des Landes bildet. Um 500 v.Chr. erfolgte der erste Bauabschnitt, der in den folgenden Jahrhunderten unter unterschiedlichen Kaiserdynastien fortgeführt wurde. Touristen können die Mauer besteigen und an ihr etappenweise entlangwandern. Einige Abschnitte der Befestigung sind in der Nähe der Touristenzentren restauriert worden. Sportbegeisterte Touristen, die eine Reise nach China planen, können ebenfalls etappenweise den höchsten Berg der Erde besteigen. Auf der Wandertour, die mehrere Tage dauert, gibt es unterwegs Unterkünfte, die jedoch kaum bewirtschaftet werden. Eigenverpflegung und eine solide Ausrüstung sowie Bergsteigerfahrung werden von örtlichen Behörden und dem Tourismusverband empfohlen.

Unterkünfte gibt es in China viele. In den großen Metropolen überwiegen größere Hotels, die zu internationalen Ketten gehören. In den touristischen Randgebieten und im ländlichen Gebiet gibt es kleinere Hotels und privat vermietete Pensionen und Unterkünfte.